- Bei der Reorganisation von Material- und Informationsflüssen werden oft nur abteilungs- oder bereichsbezogene Gestaltungsfelder wahrgenommen und bearbeitet. Ansätze zur Gestaltung unternehmensweiter Zusammenhänge und systematisch vernetzter Wirkungsabläufe bleiben unerkannt.
Folge: Trotz vieler punktueller Aktivitäten zur Verbesserung der Organisation verbessert sich der Gesamtzustand kaum.
- Externe Berater oder die eigene Organisationsabteilung entwickeln eigenständig organisatorische Konzepte oder kommen gar mit fertigen Lösungen, ohne die unternehmensspezifischen Gegebenheiten oder die Erfahrungen der Mitarbeiter ausreichend zu berücksichtigen.
Folge: Neue Organisationskonzepte scheitern an ihrer Praktikabilität oder am Widerstand der Beschäftigten.
- Verschiedenste Management- bzw. Organisationsansätze (Prozessorientierung, Supply Chain Management, Customer Relationship Management, Reorganisation, etc.) werden gleichzeitig eingesetzt, ohne Überschneidungen und Wechselwirkungen zu beachten. Zahlreiche Ansätze haben zudem nur eine geringe Wirkung auf die zentralen Unternehmensprozesse.
Folge: Teuer eingeführte Ansätze haben nur wenig reale Effekte. Die Beschäftigten lehnen neue Ansätze aufgrund einschlägiger Erfahrungen ab.